Grüne Liste Neckartenzlingen

Am 26.5.2019 wurden in den Gemeinderat Neckartenzlingen gewählt:

Walburga Duong
Melchiorstr. 5
Telefon 07127 / 34659
walburga.duong@gruen-aichtal-neckartal.de

mit 1417 Stimmen

 

 

 

 

Jana Swoboda
Metzinger Straße 11

mit 586 Stimmen

 

 

 

 

 

 

Wahlbeteiligung 57,66%
Grüne Liste Neckartenzlingen erzielte 13,44%

Danke an alle Wählerinnen und Wähler


Diese Kandidat*innen stellten sich zur Gemeinderatswahl 2019:

1         

Jana  Swoboda  (42)
Metzinger Straße 11
Informatikerin

NABU-Mitglied , Sanitäterin und WebseitenAdmin vom DRK Möhringen

Gestalten statt verwalten. Mich begeistert es den Wandel hier aktiv mitzugestalten, mich dafür einzusetzen dass alle Bürger*innen die Chance erhalten, ihre Meinung einzubringen und wir eine bürgerfreundliche, attraktive und lebenswerte Gemeinde haben.


2         

Frank Huster (79) 
Goethestraße 46
Architekt und Designer

Schwerpunkt meiner Aktivitäten sollen die Sanierungsmaßnahmen Ortsmitte III und die Ausformung des neuen Marktplatzes sein. Weiter interessiert mich das Miteinander von Jugend und Alter.

 

 


3

Walburga Duong (61)
Melchiorstr. 5
Volkswirtin

Gemeinderätin seit 2004, Kreisrätin seit 2009, Mitglied bei Bündnis 90/DIE GRÜNEN

Komplexe Themen bedürfen der Ideen vieler. Ich stehe für neue Wege das Wissen und die Erfahrungen von Bürger*innen bei wichtigen Entscheidungen einzubeziehen.


4

Peter Bauer (64)          
Tübinger Straße 10
Hausmann

Mitglied im Förderverein Realschule und in der Kulturkantine Seegrasspinnerei

Nur ein lückenloses Netz von sicheren und guten Radwegen macht Radfahren alltagstauglich. Dabei sollten bei der Planung bereits elektrische Tretroller berücksichtigt werden. Fußwege müssen für Rollstühle und Rollatoren problemlos benutzbar sein. Dafür möchte ich mich stark machen.


5

Heidemarie Breisch (63)
Inselstraße 6
Controllerin

Zweite Geschäftsführerin der NeckarErms-Solar GbR, Mitglied beim BUND und beim Freundeskreis WIR.

Es ist mir wichtig, dass Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz pragmatisch in die Entscheidungen der Gemeinde einbezogen werden, dass der Fuß- und Radverkehr sicher ausgebaut und eine nachhaltige Energieversorgung vorangebracht wird – selbstverständlich solide finanziert.


6

Heino Pauly (62)      
Ermsstr. 17
Verkaufssachbearbeiter

Mitglied im Naturtheather Grötzingen e.V., BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN und NABU

Mit blühenden Gärten gegen das Insektensterben: Insektenfreundliche Stauden und Blumen auf dem eigenen Grundstück sind ein bedeutender Schritt hin zu mehr Artenvielfalt und zum Schutz bedrohter Arten.


7         

Ulrike Bauer (65)      
Tübinger Straße 10
Lehrerin

Mitglied in der Kulturkantine der Seegrasspinnerei

Ich setze mich ein für Verbesserungen im ÖPNV, die Anbindung an den Nachtbus und eine verkehrstechnisch bessere Verbindung einzelner Ortsteile, vor allem im Interesse älterer Menschen.

 


8         

Wolfgang Müller (71)      
Eichwasenring 37
Diplom-Kaufmann

Mitglied im Kulturring, Förderverein Gymnasium, Jedermannsport

Gemeinsam für ein lebens- und liebenswertes Neckartenzlingen – über Partei – und Fraktionsgrenzen hinweg.

 

 


9

Sabine Warthon (54)
In der Steige 7/1
Freie Innenarchitektin

Mitglied in der Mensa, Unterstützung der Schule bei Projekten

Für die Menschen vor Ort und im Einklang mit der Natur,  für einen schönen, lebenswerten, lebendigen Lebensraum in Neckartenzlingen, engagiere ich mich gerne.

 


10       

Erdogan Aslaner (55)
Ulmenstr. 3
Industriemechaniker

Unterschiedliche kulturelle Interessen fördern und verbinden – dafür setze ich mich ein, damit ein friedliches und offenes Zusammenleben in  Neckartenzlingen bestehen bleibt

 

 


11       

Birgit Wurster (51)  
In der Boindte 1/2
Steuerfachangestellte

Der achtsame Umgang mit meinen Mitmenschen und unserem Lebensraum ist mir sehr wichtig. Für den Erhalt und die Pflege unserer Landschaft und für eine Verbesserung des ÖPNV setze ich mich gerne ein.

 


12       

Jörg Piskurek (52)
Uhlandstr. 12
Diplom-Wirtschaftsingenieur

Mitglied im Schwäbischen Albverein und bei den Tischtennisfreunden

Gern bringe ich mich in kommunale Angelegenheiten der Gemeinde ein. Hierzu helfen mir aus meiner langjährigen Beschäftigung beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt vielfältige Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung, erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Mobilitätsthemen.


13       

Nurcihan Özdemir (49)
Inselstr. 14
Assistentin der Geschäftsführung

Die Bedürfnisse und Belange der Familien sind ein wichtiger Punkt im Gemeindeleben. Das muss in der Gemeindearbeit mehr in den Mittelpunkt gerückt werden.

 

 


14       

Günther Walker (67)
Eichwasenring 25
Rentner

Ich bin für erneuerbare Energien und mehr Photovoltaik auf Neckartenzlinger Dächern durch die Beteiligung der Bürger*innnen in einer Energiegenossenschaft. Außerdem unterstütze ich einen Aktivspielplatz mit viel Holz als Baumaterial am Waldrand im Eichwasen.

 


15       

Waltraud Hoyer (56)     
Ermsstr. 17
Schauwerbegestalterin, z.Zt. Hausfrau

Mitglied bei BMT-Tierheim Pflullingen e.V., Greenpeace, NABU, Verein zur Förderung naturnaher Weidelandschaften Süddeutschlands e.V. und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN.

Heute entscheiden und an morgen denken: Für eine Zukunft in einer intakten Umwelt und funktionierenden Gemeinschaft.


16       

Helena Kubikova (63)
Metzinger Straße 11
Software-Programmiererin

Mitglied der Solawi  Hopfenhof, Kleiderkammer Neckartenzlingen, Mensa Treff Neckartenzlingen,  Naturtheater Grötzingen sowie aktiv beim Streuobstwiesen-Erhalt

Ich will, dass Neckartenzlingen auch in Zukunft allen, insbesondere unseren Kindern, ein lebenswertes Zuhause bietet. Dazu gehören die bürgerorientierte Entwicklung unseres Ortes mit genügend Grünflächen, ein starkes Ehrenamt und solidarisches Miteinander.

 

 

 

Unsere Ziele für die Gemeinde:                                          

  • Neue Wege zur Mitwirkung und Mitbestimmung
  • Ein Begegnungszentrum für Bürger*innen und Vereine
  • Einen Gestaltungsbeirat für ortsbildprägende Planungs- und Bauaufgaben
  • Bauen und Wohnen zu bezahlbaren Bedingungen
  • Gesundheitszentrum zur medizinischen Versorgung
  • Förderung umweltfreundlicher Energieversorgung
  • Schutz des Landschaftsraumes am Ortsrand
  • Eine artengerechte und umweltfreundliche Bepflanzung der gemeindeeigenen Flächen
  • Freiräume für Kinder! Abenteuerspielplätze anstelle von Spielgeräten aus dem Katalog
  • Schulen und Erziehungseinrichtungen, die der heutigen Zeit gerecht werden
  • Stetige Verbesserung des ÖPNV mit Nachtbusanbindung
  • Verkehrsberuhigung und Lärmschutz
  • Carsharing; Ausbau des Radwegenetzes

 


 

Programm Gemeinderatswahl 2019

Bürgerbeteiligung, Bürgerrat

Komplexe Themen bedürfen der Ideen vieler. Das Wissen und die Erfahrungen von Bürger*innen sind deshalb bei weitreichenden, für die Gemeinde entscheidenden Themen in Entscheidungen einzubeziehen.

Die bisher praktizierte Bürgerbeteiligung, z.B. bei den Projekten Zukunftswerkstatt Neckartenzlingen 2024, Ortsjubiläum, Quartiersentwicklung, ist weiter zu entwickeln.

Was stellen wir als Grüne Liste Neckartenzlingen uns unter „Bürgerbeteiligung“ vor:

  1. Transparente Abläufe und Entscheidungen im Gemeinderat.
    • Im ersten Schritt werden seit dem letzten Jahr die Sitzungsvorlagen im Sitzungssaal auch für die Zuhörerinnen und Zuhörer ausgelegt. Auf der Website sind alle öffentlichen Sitzungsvorlagen einzusehen und herunterzuladen.
    • Die Haushaltsdebatte wird zukünftig ganz öffentlich stattfinden, der Haushaltsplan wird ebenfalls auf der Website einzusehen sein.
    • Nur die Themen, die Personen betreffen, werden nichtöffentlich verhandelt.
  2. Bürgerbeteiligung muss strukturiert erfolgen
    • Jugend- und Kinderbeteiligung sollte über einen Jugendrat stattfinden.
    • Für die Themen der älter werdenden Bürgerinnen und Bürger in Neckartenzlingen muss es ein fest installiertes Gremium, z.B. einen Seniorenrat, geben.
    • Diese Gremien sind bei Entscheidungen die sie betreffen anzuhören.
  3. Bei allen wichtigen, übergreifenden Themen, die die Zukunft der Gemeinde betreffen ist eine strukturierte Bürgerbeteiligung durchzuführen. Dazu ist ein Konzept zu entwickeln, das sicherstellt, dass alle gesellschaftlichen Gruppen beteiligt werden und damit die Vielfalt von Neckartenzlingen repräsentiert wird. Vorbilder können der Bürgerrat oder die Nachbarschaftsgespräche sein.

Begegnungszentrum / Bürgertreff

Immer weniger Menschen möchten sich dauerhaft in einem Verein binden, sind aber bereit sich zeitweise für bestimmte Themen zu engagieren. Neckartenzlingen hat eine lange Tradition von Initiativen, in denen sich Menschen zusammenschließen um sich für ein gemeinsames Ziel einzusetzen.  Um dies weiter zu fördern, ist es notwendig, dass es im Ort ein Begegnungszentrum / Quartierstreff(s) / Bürgertreff(s) gibt, wo sich Menschen spontan zu gemeinsamen Aktivitäten (Repaircafé, Sprachkurse, Erzählcafé….) zusammenfinden können. Dabei ist auch der nationen- und generationenübergreifende Austausch wichtig und auf Angebote für Jung und Alt zu achten.

In Bauprojekten in Quartieren sind Räume dazu zukünftig bereits in der Planung vorzusehen.

Der Seniorenraum der Alten Schule und ggf. weitere Räume dort, sind als erster Schritt und zum Erfahrung sammeln dafür auszugestalten. Die Nähe zur Ortsbücherei erscheint dafür geeignet.

Mittel- bis langfristig kann auch der neu gestaltete Marktplatz als Begegnungszentrum entwickelt werden.

Gemeinsam Leben in Neckartenzlingen

Neckartenzlingen ist ein Ort mit vielen verschiedenen Facetten. Es leben hier junge und alte Menschen, reiche und arme Menschen, Menschen, die schon immer in Neckartenzlingen gelebt haben und Menschen die aus anderen Orten oder Ländern zugezogen sind. Diese Vielfalt ist ein großer Reichtum, den es zu erhalten und zu fördern gilt.

Das Zusammenleben gestaltet sich aber nicht von alleine, sondern muss gefördert werden. So trägt z. B. die Arbeit des Freundeskreises WIR und der Integrationsmanager dazu bei, dass Menschen sich kennen und verstehen lernen. Es sind Aktionen zu entwickeln, die den Austausch im Alltag ermöglichen, wie z.B. Samstags- und Sonntagsaktionen.

 Bildung und Erziehung in Neckartenzlingen

Wir bieten in den Kindertagesstätten der Gemeinde eine durchgängige Ganztagesbetreuung an, die von den Eltern sehr gut nachgefragt wird. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durchgängig zu ermöglichen, ist auch in der Grundschule eine verlässliche Ganztagesbetreuung notwendig.

In der Grundschule wird der Bedarf für eine Ganztagesbetreuung über die Bedarfsorientierte Betreuung direkt vor und nach der Schule sowie eine Nachmittagsbetreuung abgedeckt. Mittagessen erhalten die Kinder in der Mensa.

Die Werkrealschule ist als gebundene Ganztagesschule organisiert.

Wir setzen uns dafür ein, dass auch die Grundschule als Ganztagesschule ausgestaltet wird. Damit wird nicht nur eine verlässliche Betreuung sondern auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht. Genauso wichtig ist, dass in einer Ganztagesschule der Unterricht zeitlich besser getaktet werden kann und  alle Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft, gute Bildung erhalten und damit eine gute Basis für ihren weiteren Schulweg.

Freiräume für Kinder schaffen

Der Lebensraum für Kinder, in dem sie sich frei bewegen und entfalten können, wird immer weiter eingeschränkt und reglementiert. Für eine gute Entwicklung unser Kinder und Jugendlichen ist es aber wichtig, dass ihnen Möglichkeiten geboten werden, wo sie sich ausprobieren und erproben können.

Wir wollen keine Kataloggeräte auf unseren Spielplätzen mehr. Im Rahmen der Umgestaltung der Spielplätze soll ein naturnaher Erlebnisspielplatz in Neckartenzlingen angelegt werden. Dafür eignet sich der Spielplatz am Eichwasen sehr gut. Wir unterstützen hier die Anregungen aus der Zukunftswerkstatt.

Artenvielfalt erhalten

Leben ist Vielfalt. Eine ausgewogene und funktionierende Umwelt gründet auf  der Vielfalt der Beziehungen der Lebewesen untereinander und zu ihrer unbelebten Umwelt und dem Reichtum an Arten bei Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen.

Die Gemeinde muss hier mit gutem Beispiel vorangehen, d.h.

  • Kein Einsatz von Gift
  • Naturnahe und insektenfreundliche Pflege von Wiesen, Grünflächen und Hecken
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Projekt zur Förderung der biologischen Vielfalt in Kommunen „Natur nah dran“

 Leben am Wasser

Neckar und Erms beeinflussen das Leben in Neckartenzlingen entscheidend. Die beiden Flüsse bieten uns die Möglichkeit, Leben am Wasser direkt zu erleben. Sie belasten uns aber auch durch die Gefahr von Hochwasser und Überflutungen.

Neckar und Erms zu erlebbar machen und mit Naturschutz zu verbinden, Zonen zu schaffen, in denen die Bürger*innen nah ans Wasser oder auf das Wasser können, und Ruhezonen, all das ist an der Erms zum Teil schon möglich. Wir denken an Steinwege im Wasser oder an Aussichtsplattformen oder Stege über dem Wasser. Am Neckar bietet die Neugestaltung des Marktplatzes hier große Chancen.

Gleichzeitig muss der Hochwasserschutz vorangetrieben werden, damit wir auch geschützt sind, wenn durch den Klimawandel Extremwetterereignisse zunehmen. Maßnahmenpläne liegen bereits vor und müssen in den kommenden Jahren Schritt für Schritt umgesetzt werden.

 „Jeder Quadratmeter Boden ist wertvoll“ – Wohnen und Bauen in Neckartenzlingen

Neckartenzlingen gehört aufgrund der guten Straßenanbindung zum Wohn- und Einzugsbereich von Stuttgart. Wir müssen uns also Vorstellungen entwickeln, wie Wohnen in der Zukunft in Neckartenzlingen gestaltet sein soll.

Wohnen muss sich auf den demografischen Wandel und auf den Klimawandel einstellen. Lange diskutierte Wohnformen, wie Mehrgenerationenhäuser und altersdurchmischte Quartiere mit flexiblen, barrierefreien Wohnungen, sind zu bevorzugen.

Die Gemeinde muss sich dafür Planungshoheit sichern und nach Möglichkeit in städtebaulichen Verträgen umsetzen. So muss z.B. ein Ärztehaus entwickelt werden, damit die hausärztliche Versorgung auch in Zukunft sicher gestellt ist.

Neue Gebäude sollten hohen energetischen Anforderungen entsprechen. Für die Energieversorgung sind entsprechende Technologien einzusetzen (z.B. Blockheizkraftwerke, Solaranlagen, Wärmepumpen, ökologischer Strom).

Der Verbrauch an neuen Flächen für Bauland soll so gering wie möglich sein. Verdichtetes Bauen soll gefördert werden. Geschosswohnungsbau ist Einfamilienhäusern vorzuziehen.

Dem Klimawandel in Form von Starkregenereignissen und heißen Sommern ist Rechnung zu tragen.

Wir sind gegen eine weitere Entwicklung von Weidach als Gewerbegebiet. Mit seinen Flachlandmähwiesen ist es ein ökologisch wertvolles Stückchen Erde, das man schützen und nicht versiegelt sollte.

Gestaltungsbeirat

Das Ortsbild von Neckartenzlingen soll schöner gestaltet werden.

In der Vergangenheit haben wir immer wieder die Erfahrung gemacht, dass neue Gebäude den Ort nicht unbedingt verschönern. Die Gebäudehülle musste sich immer den ökonomischen Zwängen unterordnen.

Ein Gestaltungsbeirat, bestehend aus drei bis vier fachkundigen Bürger*innen, kann dem Gemeinderat bei allen Entscheidungen zu ortsbildprägenden, baulichen Maßnahmen beratend zur Seite gestellt werden.

 Zukunftsorientierter Umgang mit Energie in Neckartenzlingen

Ökologische Energieerzeugung und sparsamer Energieverbrauch müssen Grundlage einer zukunftsweisenden Gemeinde sein.

Die klassische Energieeinsparung durch energetische Sanierungen setzt die Gemeinde immer wieder um, derzeit in der Auwiesenschule. Genauso wichtig sind aber weitere Anstrengungen bei  der umweltfreundlichen Stromerzeugung. Die bestehenden Anlagen, vor allem auf den Dächern des Schulzentrums, sind im weitere Photovoltaikanlagen und das Speichern von Energie vor Ort durch den Einbau von Stromspeichern zu ergänzen.

Wie erreichen wir dies?

Wir gründen eine Energiegenossenschaft  mit Bürgerbeteiligung. Über ein Dachflächenkataster können die freien, geeigneten Dachflächen im Ort lokalisiert werden und mit Photovoltaikanlagen versehen werden.

Mobilität in Neckartenzlingen

Wir bewegen uns in Neckartenzlingen zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto oder mit dem Bus. Alle sind gleichwertig und gleich wichtig zu beachten und unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und Ökologie zu betrachten.

Die bestehenden Fuß- und Radwege müssen auf ihre Barrierefreiheit und Sicherheit hin überprüft und gegebenenfalls verbessert werden. Fußwege müssen für Rollstühle und Rollatoren problemlos benutzbar sein. Nur ein lückenloses Netz von sicheren und guten Radwegen macht Radfahren alltagstauglich. Dies gilt insbesondere auch für die Verbindungen zu den Nachbargemeinden. Dabei sollten bei der Planung bereits elektrische Tretroller berücksichtigt werden.

Die Verbindung zwischen den Ortsteilen muss verbessert werden, auch angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung.

Andere Formen der Mobilität müssen gefördert bzw. weiter entwickelt werden. Dazu gehört einerseits der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV), andererseits die gemeinsame Nutzung von Kraftfahrzeugen (Carsharing). Der ÖPNV wird durch die Umsetzung des aktuellen Nahverkehrsplans ab November 2019 schon verbessert. Weitere Verbesserungen sind in der Fortschreibung des Landkreises rechtzeitig einzubringen. Beispielsweise sollte es die tägliche Taktanbindung an die S-Bahn (Linie S2) in Bernhausen sowie an den Regionalexpress in Nürtingen und die Regionalbahn in Bempflingen geben. Um ein gut funktionierendes Carsharing-Modell zu entwickeln, wäre eine Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden sinnvoll.